Wahlkampfauftakt: Schulz will besseres Europa

Europa

Kurz vor dem Osterfest hat EU-Parlamentspräsident Martin Schulz in Offenburg die über 200 anwesenden Gäste für die Europawahl am 25. Mai angefeuert. „Bei der Europawahl können Sie erstmals mit entscheiden, wer Präsident der Europäischen Kommission wird. Ich stelle mich dieser Wahl, weil ich will, dass sich etwas in Europa ändert“, rief der gemeinsame Spitzenkandidat der Europäischen Sozialisten. „Europa ist in keinem guten Zustand. Ich will ein anderes, ein besseres Europa!“

Beim Wahlkampfauftakt der SPD Baden-Württemberg erklärte der SPD-Politiker, Europa brauche jetzt vor allem Mut zur Veränderung. „Es muss demokratischer werden, transparenter und gerechter. Dafür will ich arbeiten – mit Leidenschaft, Überzeugung, Teamgeist, Entschlossenheit und Offenheit.“

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Martin Schulz verdeutlichte, das es am 25. Mai um eine Richtungsentscheidung für Europa gehe. „Ich will ein Europa, das gute Jobs schafft und faire Löhne sichert. Ein Europa, das die Jugendarbeitslosigkeit in den nächsten fünf Jahren deutlich reduziert. Ein Europa, das Steuerhinterziehung und Steuerbetrug endlich entschieden bekämpft – und die Bürgerinnen und Bürger vor der Zockerei von Banken und Spekulanten besser schützt. Ich will ein Europa, das seine Grundidee von Frieden, sozialer Sicherheit und Wohlstand erneuert. Und diese Werte gegenüber den anderen Weltregionen behauptet.“

Mit dabei beim Wahlkampfauftakt in Offenburg waren auch Baden-Württembergs Europaminister Peter Friedrich, die SPD-Abgeordneten Evelyne Gebhardt und Peter Simon sowie die weiteren Kandidaten Fabienne Vesper und Gotthold Balensiefen.

 

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